Neuer Vereinsname

Aus „Roter Baum Leipzig e. V.“ wird „Transformative Bildung und Kultur e. V.“! Nach einem längeren internen Prozess haben wir uns dafür entschieden, unseren Vereinsnamen zu ändern. Am 25.02.2022 hat die Mitgliederversammlung die Umbenennung beschlossen. Seit Juli haben wir nun die Bestätigung des Amtsgericht Leipzig, dass der neue Name ins Vereinsregister eingetragen und die Umbenennung damit wirksam geworden ist.

Ein paar Worte zum Hintergrund: Immer wieder kam es von verschiedensten Seiten zu Verwechslungen unseres Vereins mit dem Roter Baum e. V. aus Dresden. In der Vergangenheit gab es Verbindungen zwischen einem Teil unserer bis heute aktiven Mitglieder und dem Dresdner Roten Baum; inzwischen handelt es sich aber um zwei sowohl rechtlich als auch in Hinblick auf die tatsächlichen Aktivitäten vollständig voneinander unabhängige Vereine. Um Missverständnisse zu verhindern, haben wir uns für die Wahl eines neuen Namens entschieden.

Darauf folgte ein längerer interner Prozess der Suche nach einem neuen Namen. Seit unserer Vereinsgründung hat sich eine große Vielfalt an Vereinstätigkeiten und Projektformaten entwickelt, die sich von Weiterbildungen und Workshops im Bereich Konfliktbearbeitung über Beratungs- und Unterstützungsangebote für Geflüchtete bis hinzu Konzerten, Lesungen und Podiumsdiskussionen zu diversen Themen erstreckt. Der neue Vereinsnamen bildet diese Vielfalt der Projekte ab und macht zugleich ihren verbindenden roten Faden sichtbar, im Kleinen wie im Großen auf gesellschaftliche Veränderungsprozesse hinzuwirken.

Feiern und Bedauern – Ein Jahresrückblick auf unser berufliches und politisches Wirken

zweiteiliges Online-Seminar, 7.12., 17 – 18 Uhr und 14.12., 17 – 20 Uhr

Das Jahr nähert sich dem Ende. Wer das Ziel hat, politisch etwas zu bewegen, kennt mit Sicherheit das Gefühl der Unzufriedenheit und der Rastlosigkeit. Häufig haben wir den Eindruck, dass viel zu wenig passiert, unsere Kämpfe und Mühen nicht ausreichen und wir schnell das nächste Projekt auf die Beine stellen müssen.

Wir laden ein, das nahende Jahresende als Anlass zu nehmen, um innezuhalten und Rückschau auf 2021 zu halten. Wir wollen mit unserem Online-Workshop einen Raum eröffnen, um wahrzunehmen, was uns in diesem Jahr in unserem politischen und beruflichen Wirken (und machmal untrennbar verbunden) bewegt hat und was wir in diesem Jahr bewegt haben. Es geht uns darum, sowohl Erfolge zu feiern und wertvolle Beziehungen zu würdigen als auch Raum für Trauer über Momente des Scheiterns, des Schmerzes oder der Enttäuschung zu schaffen. Die Gruppe, die ähnliche Grundwerte teilt und sie auf ganz unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Feldern verfolgt, ist dabei ein wertvoller Resonanzraum, der die Einzelnen bestärken und halten kann.

Um die Teilnahmeschwelle am dichten Jahresende zu senken, findet das Seminar online statt.

Zum Aufbau: Wir treffen uns an zwei Terminen im Dezember, 7.12. (17 – 18 Uhr) und 14.12. (17 – 20 Uhr). Es ist vorgesehen, dass alle Teilnehmer*innen an beiden Terminen dabei sind. Der erste Termin ist eine Kennenlern-Runde, in der wir uns gegenseitig kurz vorstellen und die Methode für den Jahresrück einführen. Den Jahresrückblick machen dann alle individuell in der Zeit zwischen den beiden Terminen. Am 14.12. treffen wir uns dann in der Runde wieder, teilen unsere Rückblicke und haben Gelegenheit, Resonanz der Gruppe zu erfahren.

An wen richtet sich dieses Format? Alle Menschen, die ehrenamtlich und beruflich im Politischen etwas bewegen und Lust haben, einen Rückblick auf das Jahr zu machen.

Anmeldung: Wenn ihr teilnehmen möchtet, meldet euch bitte bis zum 5.12.2021 per Mail an julia@abouttheelephant.de an. Es gibt einen kleinen Teilnahmebeitrag von 25 – 50 Euro (nach Selbsteinschätzung).